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Den in den umliegenden Bergen vorhandenen Zinnvorkommen ist es zu
verdanken, dass die antiken Griechen den Kontakt zu ligurischen Stämmen
im heutigen Südfrankreich suchten.
Eine natürliche Bucht an der
felsigen Mittelmeerküste bot den hellenistischen Handelsschiffen Schutz
vor Wind und Wellen, die hier gegründete Siedlung wurde Massalia
genannt. Die antiken Wurzeln Marseilles sind heute noch im Stadtteil Quartier du
Panier sichtbar, wo auf alten Grundmauern neue Häuser errichtet wurden.
Das Netz kleiner Gässchen und Treppen hingegen ist nach altem Vorbild
erhalten geblieben.
Wahrzeichen der mit 800.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Frankreichs
ist Notre-Dame de la Garde, eine Kirche neobyzantinischen Stil.
Zwischen 1853 und 1864 auf einem 147 Meter hohen Felsen errichtet, ist
sie von fast jedem Punkt der Stadt zu sehen. Ihre an farbigen Mosaiken
und Marmordekorationen reiche Innenausstattung zählt zu den
beliebtesten Touristenattraktionen Marseilles. Die Terrasse vor der
Kirche gewährt einen traumhaften Ausblick auf das Panorama des Hafens
mit seinen der Stadt vorgelagerten Mittelmeerinseln. Auch der Alte
Hafen stellt einen beliebten Anziehungspunkt für Gäste der Region dar.
Zahlreiche Segelboote, Yachten und einige Fischerboote sowie ein Markt,
auf dem überwiegend Fisch angeboten wird, verbreiten ein maritimes
Flair. Urlauber sollten sich den Genuss einer typischen Marseiller
Spezialität nicht entgehen lassen: die Fischsuppe Bouillabaise.
Auch Freunde der Kunst und Kultur kommen in der Stadt nicht zu kurz.
Aus einer Reihe interessanter Museen ist der Palais Lonchamp
hervorzuheben. Als repräsentativer Wasserspeicher errichtet, beherbergt
das imposante Bauwerk mit dem Muséum d'histoire naturelle und dem Musée
des Beaux-Arts zwei der herausragenden Kunsthäuser der Stadt.
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