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Der Glanz der Champs-Elysées

Die Hauptstadt Frankreichs besitzt über 3000 Straßen, ca. 100 Boulevards und knapp 300 Avenuen, doch keine zeigt diese Pracht, diesen Glanz und genießt solchen Ruhm wie die Avenue des Champs-Elysées.

Die Champs-Elysées war im 18. Jahrhundert noch ein Feldweg - ihre heutige Gestalt mit den herrlichen Cafés, schönen Gebäuden und romantischen, parkähnlichen Grünflächen im englischen Stil erhielt sie erst im 19. Jahrhundert. Um 1830 begann die Bebauung der Prachtstraße.

Die Avenue verbindet einen der größten und verkehrsreichsten Plätze der Welt - die Place de la Concorde - mit der Place Charles-de-Gaulle. Spazierwege und Spielplätze befinden sich im unteren, östlichen Teil der rund 1900 m langen und 71 m breiten Straße. Der zweite Teil der Prachtstraße strahlt eine exklusive Atmosphäre mit zahlreichen Luxusgeschäften, Boutiquen, malerischen sowie teuren Cafés und Restaurants aus. Er startet am Rond Point des Champs-Elysées: hier flanieren Einheimische und Touristen. Unweit des großen Parks an der Avenue de Marigny befindet sich der Elysées Palast, Sitz des französischen Staatschefs seit 1873.

Die Avenue ist neben der touristischen Attraktion auch nationaler Schauplatz: Siegesparaden wurden 1919 sowie 1944 abgehalten - heutzutage finden auf der Champs-Elysées Paraden zum Nationalfeiertag statt (14. Juli), aber auch sportliche Ereignisse: die Schlussetappe der Tour de France steht jeden Sommer im Mittelpunkt.

Die Champs-Elysées zählt zu den faszinierendsten städtebaulichen Ensembles weltweit. Ihr Glanz lässt sich insbesondere abends oder zur Weihnachtszeit genießen: dann taucht die Straße in ein großes Lichtermeer.
 
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