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Kunst trifft Politik - in Straßburg

Im 12. Jahrhundert gründete der römische Kaiser Augustus die Stadt Strassburg unter dem Namen Argentoratum. Was damals als römischer Außenposten erschaffen wurde, ist heute eine der schönsten Städte Europas.

Strassburg

Immer wieder waren die mittlerweile 275 600 Einwohner zwischen Deutschland und Frankreich hin und hergerissen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Provinzhauptstadt mitsamt seiner Provinz dem Elsass, endgültig Frankreich zugeordnet. L`Ille de la Cité, im Jahr 1988 zum Weltkulturerbe gekrönt, hat einen Besuch verdient: enge Gässchen mit verwunschene Häuschen laden zu einem Ausflug in vergangene Zeiten ein. Als Wahrzeichen der Stadt gilt das im romanischen und gotischen Stil erbaute Münster. Beinahe 300 Jahre hatten Architekten, Planer und Bauarbeiter getüftelt und geschufftet, bis die Kirche im Jahr 1439 eingeweiht werden konnte und bis heute zu einigen Minuten der Besinnung einlädt. Gemeinsam mit Brüssel teilt sich die Provinzhauptstadt den Sitz des Europäischen Parlaments, welches nicht nur für Politikinteressierte eine Besichtigung wert ist.

Verschiedene Museen lassen auch einen Regentag zu einem Erlebnis werden. Kunstliebhaber können schlechtes Wetter im "Museé des Beaux Arts" vergessen; Wissenschaft und Technik sind im "Le Vaisseau" zu bewundern, welches vor allem Kinder und Jugendliche zu einem Besuch einlädt. Ausklingen läßt sich der Tag gemütlich mit einem Glas Rotwein in einem der Cafes im Gerberviertel am Ill, einem Nebenfluss des Rheins.

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