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Colmar mit Mittelalterflair |
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Wer die Gegend des Elsass besser kennenlernen möchte, wird um einen
Besuch in seiner drittgrößten Stadt nicht herumkommen: Jener ist ein
idyllischer, wunderschöner Ort und trägt den Namen Colmar, am Fluss
Lauch gelegen.
Er liegt etwa 20 Kilometer westlich des Rheins und
gehört zum Département Haut-Rhin. Colmar hat eine lange Geschichte und Tradition aufzuweisen. Vieles lebt
in ihren verwinkelten Gassen und historischen Straßenzügen heute
weiter. Da ihre Altstadt in beiden Weltkriegen relativ wenig Zerstörung erlitt,
können sich die Besucher noch heute an herrlichen Gebäuden aus dem
Mittelalter und der Rennaisance sowie an wundervollen Fachwerkhäusern
erfreuen. Besonders sehenswert sind zudem ihre Museen, an erster Stelle das
„Musee d`Unterlinden“. Neben bedeutenden Werken Martin Schongauers, der
in der elsässischen Stadt um das Jahr 1450 geboren wurde, befindet sich
hier der „Isenheimer Alter“. Jener wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts
von Matthias Grünewald geschaffen. Dazu finden sich in diesen Räumen
mittelalterliche Kunst und Kunsthandwerk
Während eines Stadtrundganges empfehlen sich weitere Besichtigungsorte:
Die Dominikanerkirche wurde 1283 erbaut und beherbergt heute, als
Museum genutzt, Schongauers „Madonna im Rosenhag“. Vermutlich
wichtigstes Gotteshaus der Stadt ist die „Cathédrale St. Martin“ mit
ihren wunderschönen Glasfenstern.
Gleich in ihrer Nachbarschaft steht das „Pfisterhaus“ aus dem 1537, das zu den gelungensten Fachwerkhäusern zählt. Nach einem Kulturprogramm kann man sich anschließend mit kulinarischen
Genüssen der Region verwöhnen lassen. Besonders beliebt ist auch der
Wein aus der Region um Colmar. So kann man einen Tag ausklingen lassen und schon den nächsten planen.
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